Versprochen wurde eine grüne Oase, friedliche Stille, weicher Boden und ein Platz zum ruhen nach dem mühsamen Weg.
Jetzt wo ihr hier steht, wandert euer Blick nur über welkes Laub und vertrocknetes Gras.
Zuvor
Die SC wurden ausgesandt eine junge Priesterschüler*in zu einer Lichtung im Wald zu geleiten. Dort soll sie ihre Lehrmeister*in vertreten und eine wohlmeinende Entität (eine Dryade, einen Naturgeist, eine göttliches Wesenheit oder etwas derartiges) um Unterstützung zu bitten. Die Schüler*in, nennen wir sie Jana, hat alle nötigen Utensilien vorbereitet und versucht tapfer ihre Unsicherheit zu verbergen. Dazu preist sie die ganze Zeit die Weisheit und die Macht der Entität und auch welcher Art die Beziehung zwischen ihrem Orden und dieser besteht.
Vor Ort
Die Lichtung im Wald wird, beziehungsweise wurde, dominiert von einem uralten Baum. Laut Jana ist er Heim der Entität und Quelle der Magie. Der Baum steht angeblich immer, auch im tiefsten Winter, grün und vital inmitten von Blumen und Gräsern. Doch davon ist jetzt nichts auszumachen. Das Laub ist welk, die Blumen lassen ihre Köpfe hängen und das Gras ist braun und trocken. Im Baum klafft eine breite Spalte als hätte jemand den Stamm mit übernatürlicher Graft aufgerissen. Alles ist im Sterben inbegriffen.
Der Anblick verstört Jana zutiefst und lässt sie zusammenbrechen: Wer hat das Verbrochen? Welch Fluch hat uns getroffen?
Wenn die SC die Empathie aufbringen sie wieder aufzurichten kann Jana mit zittriger Hand und Stimme versuchen die überlieferten Kulthandlungen auszuführen um die Entität herbeizurufen. Der Baum und seine Umgebung reagieren darauf auf kurzfristig durch neu entfachte Vitalität. Es ist also nicht alles verloren. Aber wer gibt nun Rat wenn die Ratgeber*in selbst der Hilfe bedarf?
Gefahr
Währenddessen schleicht etwas durch den Wald. Augen sind im Dunkel der Bäume auszumachen die die Ankömmlinge beobachten. Ein Schatten, mal hier mal dort zu erahnen aber nicht zu greifen. Welche Gefahr lauert hier an diesem heimgesuchten Ort? Spielt um es herauszufinden.