Herz der tausend Welten

„Herz der tausend Welten“ ist ein Roman von Nicolas Mendrek und Mháire Stritter für die Spielwelt Aventurien. Es handelt sich um die Fortsetzung von Kind des goldenen Gottes und Lied der sieben Sphären.
Diese Rezension habe ich originär auf buecher.pnpde.social veröffentlicht.
Pardona, ich unterwerfe mich deiner Unfehlbarkeit — nicht
Im dritten Band, nach "Kind des goldenen Gottes" und "Lied der sieben Sphären", überschlägt sich alles. Pardona ist zurück und tausende Jahre gelingen alle ihre Pläne. Selbst als unsere Protagonisten wieder aktiv in das Geschehen eingreifen ändert sich daran nichts. Lediglich im letzten Moment können sie etwas bewirken. Wie ich schon bei der Besprechung des ersten Bandes schrieb: Ich hasse solche übermenschlichen Antagonisten? Warum will Pardona überhaupt noch etwas wenn sie de facto allwissend und unfehlbar ist ohne an Beschränkungen, denen selbst Götter unterworfen sind, gebunden zu sein?
So ist die Handlung nur ein Zeitraffer durch die Geschichte und ein daran anschließendes abklappern von Personen und Orten. Wo im ersten Band die Protagonisten noch neu und frisch erzählt waren wird auch dieser Aspekt schwächer. Stilistisch ist das Buch weiterhin gut und liest sich sehr schön aber in der Gesamtschau bin ich eher enttäuscht.
Danke an Orkenspalter TV für den Ausflug in Aventuriens Geschichte.