Taarions Welt

Rollenspiel und andere Fantastereien!

Der Tempel von Ruum-Riana

Fernab in den Hügeln liegt, geduckt im Tal, ein Dorf. Ärmlich ziehen sich ein paar Ruinen entlang einer alten Straße. An deren Kopfende stehen, aus besseren Tagen, zwei große, mehrstöckige Gebäude. Das Eine liegt in Trümmern, das Andere, so gut es eben geht, in Schuss gehalten. Über dem Dorf erhebt sich ein Hügel: Sanfte Steigungen, zahlreiche trockengefallene Bachläufe und auf der Kuppe ein verlassener Tempel Stroms.

Hintergrund

Vor der Dämonenflut gab es einen wichtigen Tempel der Göttin Strom wo sie als Regenbringerin und Fruchtbarkeitsgöttin verehrt wurde. Auch wurde dort der Krug der Riana aufbewahrt. Das zog viele Pilger an und ließ den Ort prosperieren.

Als die Dämonen über die Rabenlande kamen, wurde dieser Tempel entweiht und das lebensspendende Wasser zu einer tödlichen Falle. Zzu, ein Dämon der Elektrizität, tötete die Priester*innen und machte sich in den folgenden Jahren daran, Vieh & Mensch entlang der Bäche und Flüsse mit Stromschlägen zu quälen und viele auch zu töten.

Eine kleine Gruppe von aufgeweckten Handwerkern machte dem Spuk dann ein Ende. Das Regenwasser das den heiligen Quell speiste wurde abgeleitet, der Tempel mit Eisenstangen umstellt und der Dämon schließlich in einem Glaskolben festgesetzt.

Noch heute gibt es eine große Heldenstatue von Ælfred dem Glasbläser. Aber der Dämon ist noch da in seinem Käfig aus Glas und der Tempel ist tabu! Die Vorkommnisse leben auch heute noch als Der Fluch im Leben der Anwohner weiter.

Begleitende Worte

Der obige Text stammt aus dem Abenteuerschauplatz „Der Tempel von Ruum-Riana“ für „Die Verbotenen Lande“. Die Grundidee lässt sich aber leicht auf andere Fantasy-Rollenspiele übertragen. Über Spielberichte, Kritiken und allgemein Feedback würde ich mich freuen.

Also: Ich wünsche euch allen viel Spass mit meiner Kreation:
Der Tempel von Ruum-Riana (PDF)