Ein Leben in den Verbotenen Landen

Zhadel – Halbelfischer Zauberer

Eine Erzählung von Taarion

Der junge Zauberer Zhadel, Adapte der Elementaren Kräfte, zieht aus in die Rabenlande um seine Herkunft zu ergründen. Stattdessen gerät er aber in allerlei Abenteuer. Zum Glück kann er sich dabei auf neue Gefährten verlassen. Geteiltes Leid ist halbes Leid — so wird jedenfalls gesagt.

Die Abenteuer sind dabei Nacherzählungen der Ereignisse aus der Spielrunde zum Tischrollenspiel Die Verbotenen Lande. Sie fanden also, so oder so ähnlich, im Kopf des Autors wirklich statt.

Unheil im Wald

Das Frühjahr neigt sich dem Ende zu, die Tage werden langsam heiß und die Wege staubig. Seit dem ich die Aslene verlassen habe bin ich dem Wasser gefolgt. Irgendetwas zieht mich nach Süden wie ein sanfter aber steter Sog.

Hier in den Reiszahnwäldern ist etwas geschehen, etwas unnatürliches, pervertierte Magie. Allerdings löst sich die Aura schon auf seit ich angekommen bin. Was sich nicht auflöst sind die Wunden die in das Land geschlagen wurden: Ich bin auf ein Goblindorf gestoßen in dem alle bestialisch niedergemacht wurden.

Einen Überlebenden habe ich gefunden während ich die Umgebung nach verbleibenden Gefährdungen abgesucht habe. Es scheint der Schamane der Wilden zu sein. Wir haben uns anfänglich mehr mit Händen als mit Worten unterhalten. Aber Gromdan, so nennt er sich, lernt schnell während wir die Leichen bestatten.

Baldmöglichst habe ich mich wieder aufgemacht, in einem nahen Städtchen will ich Hilfe holen. Was immer dieses Unheil angerichtet hat, lauert eventuell noch irgendwo.